
Der Name “Bergkirchweih” zeugt noch vom Ursprung des Festes, nämlich der Feier einer Kirchweih auf dem “Berg”. Gefeiert wird das Patrozinium der Altstädter Dreifaltigkeitskirche. Am 21. April 1755 beschloss der Stadtrat, den Erlanger Pfingstmarkt, der bisher in der Altstadt abgehalten worden war, ab Pfingstdienstag für drei Tage am Altstädter Schießhaus durchzuführen, wo die Schützen zur gleichen Zeit ihr Vogelschießen abhielten. Zu einer weiteren Attraktion des neuen Jahrmarkts wurden bald die Felsenkeller am Burgberg, an denen kühles Bier ausgeschenkt wurde. In diesen Kellergewölben wurde bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein Bier zum Reifen gelagert, da dort das ganze Jahr über konstant kühle Temperaturen herrschten. Einzelne Gewölbe erstrecken sich bis zu 500 Meter in den Berg hinein und hindurch, so dass von auf der gegenüberliegenden Seite des Berges liegenden Teichen Eis zum Kühlen des Bieres gebrochen werden konnte. Diese Stollen sind heute jedoch teilweise eingestürzt und nicht mehr durchgängig. Im 19. Jahrhundert wurde während der Bergkirchweih die Anatomische Sammlung des Anatomischen Instituts zur Volksbelustigung geöffnet. Bild zum 250-jährigen Jubiläum der Bergkirchweih Im Jahre 2005 wurden 250 Jahre Bergkirchweih gefeiert. Tatsächlich gab es die Bergkirchweih zum damaligen Zeitpunkt zwar seit 250 Jahren, sie hatte aber nicht in jedem Jahr stattgefunden.
Quelle: www.der-berg-ruft.de



