1. Strophe Wohlauf, die Luft geht frisch und rein Wer lange sitzt, muss rosten Den allerschönsten Sonnenschein Lässt uns der Himmel kosten Jetzt reicht mir Stab und Ordenskleid Der fahrenden Scholaren Ich will zur schönen Sommerzeit Ins Land der Franken fahren Valeri, valera, valeri, valera, Ins Land der Franken fahren! 2. Strophe Der Wald steht grün, die Jagd geht gut Schwer ist das Korn geraten Sie können auf des Maines Flut Die Schiffe kaum verladen Bald hebt sich auch das Herbsten an Die Kelter harrt des Weines Der Winzer Schutzherr Kilian Beschert uns etwas Feines Valeri, valera, valeri, valera, Beschert mehr…
Franken war eines der fünf Stammesherzogtümer im Ostfrankenreich. Das heutige Franken umfasst nur den östlichen Teil des ostfränkischen Herzogtums Franken. Bis zum 10. Jahrhundert bestand Franken auch aus Rheinfranken (umfasste das heutige Hessen, Rheinhessen, Pfalz und Nordbaden) sowie aus Teilen Thüringens südlich des Rennsteigs mit den heutigen Landkreisen Sonneberg, Hildburghausen, Schmalkalden-Meiningen, dem ehemaligen Landkreis Bad Salzungen (heute im Wartburgkreis) und der Stadt Suhl. Diese südthüringischen Landkreise gehörten früher alle zur Grafschaft Henneberg. Eine Ausnahme bilden hier Meiningen und Walldorf, die dem Bistum Würzburg angehörten. Im Frühmittelalter bis ins 6. Jahrhundert lag die ostfränkische Region im Spannungsfeld zwischen Thüringern und Schwaben. mehr…
1. Strophe Wohlauf, die Luft geht frisch und rein Wer lange sitzt, muss rosten Den allerschönsten Sonnenschein Lässt uns der Himmel kosten Jetzt reicht mir Stab und Ordenskleid Der fahrenden Scholaren Ich will zur schönen Sommerzeit Ins Land der Franken fahren Valeri, valera, valeri, valera, Ins Land der Franken fahren! 2. Strophe Der Wald steht grün, die Jagd geht gut Schwer ist das Korn geraten Sie können auf des Maines Flut Die Schiffe kaum verladen Bald hebt sich auch das Herbsten an Die Kelter harrt des Weines Der Winzer Schutzherr Kilian Beschert uns etwas Feines Valeri, valera, valeri, valera, Beschert mehr…
Der in Franken gesprochene Dialekt wird im allgemeinen als Fränkisch bezeichnet. In einigen Randgebieten der heute als Franken bezeichneten Region werden jedoch auch nicht-fränkische Dialekte gesprochen. Im Regierungsbezirk Unterfranken ist dies vor allem das Gebiet nordwestlich des Spessarts mit Aschaffenburg als Hauptort, in der das Hessische dominiert. Jeweils im Südosten der beiden Regierungsbezirke Ober- und Mittelfranken ist es dagegen das Nordbairische, das dort – südöstlich der Städte Wunsiedel und Hilpoltstein – hauptsächlich gesprochen wird. Hier ein paar Beispiele: Fränkisch Deutsch Kichn Küche hamm heim bassd scho OK, alles klar, gut gemacht Badzer Fehler Deesla kleine Dose drama träumen Midzn Mütze mehr…
Entstehung der Bierkeller War früher das obergärige Bier wegen nur kurzer Haltbarkeit zum raschen Verbrauch bestimmt, so änderte sich das einschneidend mit der Erfindung des Untergärigen (erstmals 1474 in der Nabburger Chronik erwähnt). Dieses Bier war mit neun bis zehn Monaten möglicher Lagerzeit wesentlich länger haltbar. Ein Problem der damaligen Zeit bestand in der kühlen Lagerung des begehrten Gerstensaftes. Im Winter bereitete dies keine Schwierigkeiten, im Sommer hingegen schon. In alten Gerichtsakten wird von saurem Bier berichtet, der Brauer wurde bestraft. Man sann auf Abhilfe, zumal die Lagerkeller unter den Brauereigebäuden oft nur begrenzt aufnahmefähig waren. Fast eine Ideallösung bot mehr…


