Die Nationalsozialisten bestimmten Nürnberg 1933 zur „Stadt der Reichsparteitage“. Sie konstruierten eine Verbindung zwischen der NS-Bewegung und der großen Vergangenheit der Reichsstadt Nürnberg, dem Ort der mittelalterlichen Reichstage. Deshalb fanden hier bis 1938 alljährlich im September die Reichsparteitage der NSDAP statt. Nach den Plänen Albert Speers entstand im Süden der Stadt auf 24,5 Hektar das „Reichsparteitagsgelände“ als riesiges Aufmarschgelände. Zeppelinfeld und Zeppelintribüne, die unvollendet gebliebene Kongresshalle und eine riesige Baugrube für das geplante Deutsche Stadion blieben der Stadt als monströse bauliche Hinterlassenschaft des Terrorregimes. Das 2001 eröffnete Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände befindet sich im Nordflügel der nicht fertig gestellten Kongresshalle. Auf 1 mehr…






