Die Welt der großen Handelsfamilien und des vornehmen Patriziats wird im Museum Tucherschloss wieder lebendig. In dem 1544 vollendeten Gartenanwesen wurden einst nicht nur Geschäfte gemacht, sondern auch glanzvolle Feste gefeiert. Fast scheint es, als seien die ehemaligen Bewohner nur einmal kurz spazieren gegangen. Neben wertvollen Möbeln und Tapisserien zeigt das Museum das berühmte, eigens in Limoges emaillierte Tuchersche Gießgeschirr und einen silbernen Doppelpokal von Wenzel Jamnitzer sowie ein Porträt von Hans VI. Tucher, gemalt von Albrecht Dürers Lehrmeister Michael Wolgemut. Mit der Wiedererrichtung des Hirsvogelsaals ist Nürnbergs Renaissance-Insel komplett: Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und jahrzehntelanger provisorischer Unterbringung mehr…





